Deutscher Fernsehpreis: Selbstbefriedigungs-Film kommt gut an


Deutscher Fernsehpreis, Selbstbefriediguns-VideoDer Selbstbefriedigungs - Film "Homevideo" hat beim Deutschen Fernsehpreise gleich zweimal abgesahnt: Der Film, in welchem Newcomer Jonas Nay (21) einen Jungen, der sich durch ein eigen gefilmtes Selbstbefriedigungsvideo bloßstellt und zum Mobbingopfer wird, nachdem der Clip im Internet landet, gewann den Preis für den besten Fernsehfilm.

Doch die Jury legte noch eins obendrauf: Der ungewöhnliche und brisante Themenmix Selbstbefriedigung, Mobbing und Youtube  begeisterte die Jury, so dass Jonas Nay auch noch eine zweite Auszeichnung für das ARD - Drama bekam: Der mit 15.000 Euro prämierte Förderpreis ging ebenfalls an Jonas Nay.

Weitere Gewinner waren:

Ehrenpreis für Lebenswerk: Joachim "Blacky Fuchsberger

Bester Entertainer: Stefan Raab

Beste Comedy: Anke Engelke

Beste Sportsendung: Wladimir Klitschko "Der Kampf"

Bester Schauspieler: Jörg Hartmann "Weissensee“ 

Beste Schauspielerin:  Nina Kunzendorf „In aller Stille“ 

Bester Mehrteiler: „Hindenburg“ (RTL)

Beste Dokumentation: „Wärst du lieber tot?“ (ZDF)

Beste Reportage: „Die Story: Adel vernichtet - Der bemerkenswerte Niedergang des Bankhauses Oppenheim“ (WDR)

Beste Information: Ranga Yogeshwar als Experte in der Fukushima-Berichterstattung (ARD)

Beste Unterhaltungs-Doku: „Stellungswechsel - Job bekannt, fremdes Land“ (kabel eins)

Besondere Leistung Fiktion: Christian Petzold, Christoph Hochhäusler und Dominik Graf für die ARD-Trilogie Dreileben – ein Film, der von den drei Regisseuren aus verschiedenen Sichtweisen umgesetzt wurde

Besondere Leistung Unterhaltung: Rolf Seelmann-Eggebert (ARD)

Besondere Leistung Information: Denis Scheck und Andreas Ammer für Moderation und Konzept von Druckfrisch (ARD)